Zeitungsbericht Stuttgarter Nachrichten

Expo 2000 macht auch im Südwesten Station

 Zwölf Projekte aus Baden-Württemberg registriert

Stuttgart - In 670 Tagen beginnt die Weltaus­stellung Expo 2000 in Hannover. Doch nicht nur an der Leine soll das Generalthema „Mensch - Natur - Technik“ behandelt werden. Weltweit wird auch an externen Expo - Standorten dieses Thema aufgegriffen. Die ersten zwölf Projekte aus Baden - Württemberg sind jetzt offiziell registriert.

 

Die Projekte aus dem Land beschäftigen sich mit so unterschiedlichen Themen wie der Erhaltung der Moore, der Solarenenergie, der bio- und gen­technologischen Agrarforschung oder der Integra­tion von Behinderten. Drei weitere Projekte werden noch gesucht. Bis Ende November können noch Vorschläge zu den Themen High - Tech - Land Deutschland; innovative Lösungen in der Arbeits­welt und Fortentwicklung der Ernährungsgrundla­gen eingereicht werden. 
„Die Expo 2000 wird erstmals eine Weltausstellung im wahrsten Sinne des Wortes sein“, sagt Christian Ahrens, der bei de Weltausstellung für die externen Projekte in Deutschland zuständig ist. Bisher sind nach seinen Worten international und in der Bundesrepublik jeweils 176 Projekte aus vielen Bewerbungen aus­gewählt worden. Horst Mehrländer, Wirtschafts­staatssekretär im Land und als zweiter Vorsitzen­der einer Bundesjury für die Projektauswahl mit­verantwortlich, beschreibt die Ziele der externen Expo- Standorte: „Diese Projekte stellen den Pra­xisbezug zu den Generalthemen des Expo her.“Zusätzlich soll erreicht werden, daß die Expo in der gesamten Republik präsent ist. Ferner, so Mehrländer, „wollen wir regionale Impulse set­zen“. Ahrens macht aus den Vorteilen der dezen­tralen Projekte für die Expo keinen Hehl. Bereits im Vorfeld der Weltausstellung könnte so beim Publikum großes Interesse geweckt werden. Warum, so fragt Ahrens , sollten Gäste aus den USA nicht zwischen Neuschwanstein und Ober­ammergau einen Abstecher zum einen oder ande­ren Expo- Projekt machen.  Auch Mehrländer rech­net damit, daß die Expo- Projekt im Südwesten bei den Besuchern ankommen. Zur Zeit werde zu­sammen mit dem Tourismusverband Baden - Württemberg ein Konzept für die Vermarktung erarbeiten. Mehrländer erwartet einen Wettbewerb mit anderen Bundesländern. „Die Frage ist , wie viele Besucher können wir nach Baden  Württem­berg lenken.“ Finanziell müssen sich die dezen­tralen Projekte selbst tragen und um Sponsoren werben. Die Uni Hohenheim, die unter dem Titel „Hohenheim 2000“ - Agrarforschung und Tech­nologietransfer im Dienste von Nachhaltigkeit und Ernährungssicherung“ einen Wissenschaftspfad durch ihre Institute und Labors plant, rechnet mit Kosten von über einer Million Mark. „Wir haben bereits so viele Zusagen, daß wir frohen Herzens die Expo - Regiestrierung unterzeichnen können“ , sagt ein Sprecher. In einer am Mittwoch beginnen­den Serie stellen wir die baden - württembergi­schem Expo - Projekte ausführlich vor.

 

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Letzte Aktualisierung am 19. September 2004.